Abschiebezentrum statt Asylzentrum in Krumfelden?

 

http://www.krone.at/kaernten/ein-quartier-fuer-rueckkehrer-krumfelden-story-584282

Zum Bericht der Kronen Zeitung zum geplanten Abschiebezentrum: Vermutlich plant das Innenministerium nun ein Abschiebezentrum, um die immensen Kosten zu rechtfertigen (allein an Pacht wird
€ 180.000,--/Jahr bezahlt und das mindestens für 3 Jahre). Auch wenn man es nicht so nennen möchte, sollen doch „Bewohner auch künftig kommen und gehen dürfen“, die wörtliche Aussage von Karl-Heinz Grundböck vom Innenministerium. Eigentlich klar in einem Containerdorf mit Bauzaun…

Allerdings werden Menschen in einer Ausnahmesituation nicht freiwillig auf ihre Abschiebung warten. Wie kann man für eine derartige Einrichtung die Sicherheit der Bevölkerung in der Region riskieren? Denn ohne Asylchancen sieht die Welt der Menschen möglicherweise anders aus. Sie könnten versucht sein, sogar eine Gesetzesübertretung einzugehen, um in Österreich zu bleiben.

Man hat geradezu den Eindruck, als ob es dem Innenminister rein darum ginge, die Kosten zu rechtfertigen und weiterhin dem Eigentümer ein „Körberlgeld“ zukommen zu lassen.
„Wir brauchen keine Pseudo-Einrichtungen mit fragwürdigem Mehrwert, um Zahlungen für ehemalige ÖVP-Nationalräte zu rechtfertigen! Wir brauchen Transparenz und Information und keine zufälligen Entscheidungen“ nennt F.A.I.R. Stadtrat Wolfgang Leitner  die Dinge beim Namen und weiter „Wir werden den Gemeinderat auffordern im Sinne der Bevölkerung Althofens zu antworten und hoffen endlich auf Einsicht!“