Die Carnica Biene als unsere heimische Biene muss geschützt werden.

Das Gesetz, das es schon seit vielen Jahren gibt, soll nun im März 2018 in die Umsetzung kommen, d.h. mit Kontrollen werden wohl auch vermehrt Strafen verhängt werden und das wird nicht billig. Hier ist aber Knackpunkt der Geschichte. Die Erwerbsimker in Kärnten haben bis zu letzt für die Buckfast gekämpft, die hauptsächlich von ihnen eingesetzt wird. Sie haben verloren und stehen vor einem gewaltigen Problem:


1. Ideologisch: Sie glauben stark an die Buckfast, dass sie die "bessere" Biene für Kärnten wäre und gehen davon aus, dass beide Bienenarten nebeneinander existieren könnten.

2.Finanziell: wenn die Erwebsimker auf das endgültige Urteil gewartet und noch nicht auf die Carnica Biene umgestellt haben, dann ist die Zeit knapp und die Umstellung mit großen Kosten verbunden.

Fragen wie: Gibt es überhaupt soviele Bienenköniginnen, dass alle Stöcke zu Carnica Stöcken werden können, reicht die Zeit um diese züchten zu können? Und wieviel wird dies kosten..... mit harten Strafen im März zu beginnen wird wohl nicht die Lösung sein..... ein stufenweises Umstellen wäre wohl sinnvoller gewesen, doch wer fühlt sich für diese Gespräche verantwortlich, was macht Landesrat Christian Benger dazu?


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 Bericht Kronenzeitung 12.09.2017