Ein Beispiel für die schleichenden Zentralisierungen in Kärnten unter SPÖ-Führung ist das Gesundheitswesen.

Massiven Investitionen in Klagenfurt und Villach steht eine Verschlechterung des Angebotes der regionalen Spitäler gegenüber. Wohl gewollt und durchaus so konzipiert, gilt doch die KABEG als SPÖ Basis, die man bei Laune halten möchte. Da ist es auch egal, dass man hier die teuersten Betten weiter ausbaut und quersubventioniert ...

Trotzdem gibt es bisher keine Lösung für die Schulden der KABEG, denn bisher wurden mit Hilfe der Landesumlagen nur die Zinsen von den Gemeinden bezahlt. Der große Brocken der Schuldenrückzahlung hängt wie ein Damoklesschwert über dem Land.

Keine Lösungen sind bisher auch für die Engpässe bei Hausärzten in Sicht, nachdem die PHC nicht in die Gänge kommen. So steht die Gesundheitspolitik in Kärnten vor dem Dilemma, dass es immer weniger Allgemeinmediziner und damit eine massive Verschlechterung der Versorgung vor Ort gibt. Stundenlange Wartezeiten sind heute bereits der Normalzustand!

Zentral kann man das Angebot einfach nicht erhöhen, da helfen auch € 300,- Mio für das Krankenhaus in Villach nicht, wenn die tagtägliche Betreuung im Ort dann so unattraktiv wird, dass Ärzte sich nicht in die Regionen wagen.

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/5353586/Kaernten-waehlt_Thema-Gesundheit_Kaerntens-Spitaeler_Da...