Forderung nach einem Hundeverbot auf Klagenfurter Märkten ist übertrieben.

Mit Verwunderung reagiert F.A.I.R. in Klagenfurt auf den Vorschlag der Grünen nach einer Anpassung der neuen Marktordnung, um Hunde am Markt zu verbieten.
Ein generelles Verbot von Hunden auf Märkten ist nicht zielführend. Das würde nämlich über den Benediktinermarkt hinausgehen und auch für Christkindlmärkte und Flohmärkte gelten.

„Hunde gehören zu unserem Alltagsleben. In Klagenfurt herrscht die Leinenpflicht bei Hunden, welche nicht nur in der Marktordnung verankert ist, sondern natürlich auch eingehalten werden muss.“, stellt F.A.I.R. Klubobmann Thomas Winter – Holzinger fest.

Die meisten Hundebesitzer sind sich ihrer Verantwortung bewusst und leben diese auch. Sie können in der Regel sehr gut einschätzen, ob ein Hund auf einem Markt mitgenommen werden kann oder nicht bzw. ab wann ein Maulkorb angebracht ist.

Die Hundethematik wurde letztes Jahr im Rahmen der Marktordnung neu besprochen. Eine akute Gefährdung von Kindern war damals noch nicht Thema. „Ansonsten hätte es sicher keinen einstimmigen Beschluss im Gemeinderat zu dieser Marktordnung gegeben“, ist Winter-Holzinger überzeugt.
Wieso sich dies jetzt innerhalb eines Jahres gravierend geändert haben soll, ist nicht nachvollziehbar, da keine vermehrten Beschwerden im Rathaus bekannt sind.
„Man sollte aufhören Ängste in Bezug auf Hunde zu schüren sondern sich überlegen, wie ein Miteinander auch auf Märkten am besten verlaufen kann. Schließlich geht es darum, dass sich alle Marktbesucher in Klagenfurt wohl fühlen, ob mit oder ohne Hund.“, so Winter-Holzinger
„Sollte es zu vermehrten Beschwerden kommen könnte eine Maulkorbpflicht zur Entspannung der gesamten Lage beitragen und wäre ausreichend“, hält Winter-Holzinger abschließend fest.