HCB-Heu: Runder Tisch soll Lösung bringen.

Dies könnte wahrlich als dilettantisch gelten, wie die Landesregierung mit dem Umweltskandal im Görtschitztal, den Bürgerinnen und Bürgern dort, umgeht.

Nach 3 Jahren hat man keine Lösung für eine ordnungsgemäße Entsorgung des bisher deponierten Heus. 3 Jahre Untätigkeit zeigen wohl den Willen der gesamten Regierung: Dieses Thema möglichst lange auszusitzen, bis es irgendwann in Vergessenheit geraten möge. In sich selbst ein weiterer Skandal von Ignoranz und Untätigkeit, denn echte Lösungen für das HCB-Problem, das ja erst durch die Genehmigung der Behörden zum Verbrennen des Blaukalks breitflächig entstanden ist, scheinen nicht in Sicht. Ebenso wenig, wie Konsequenzen in den Verwaltungsebenen und der Regierung selbst.

Vielmehr versucht man nun einen runden Tisch (den wievielten eigentlich zu diesem Thema?), wo man die Verantwortung einer naheliegenden Entscheidung an die Bürgermeisterinnen auslagern möchte. Wenn man schon selbst keine Fachleute zu haben scheint, auch nicht den Mut für eine Entscheidung, so wäre es doch sinnvoll, sich mit den Experten von Greenpeace zu beraten und die Alternativen, mit allen notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, auf den Tisch zu bringen.

Die Landesregierung, eigentlich die Exekutive in diesem Land, zeigt ein Bild von Ratlosigkeit, Ahnungslosigkeit und Verantwortungslosigkeit den Menschen und der Umwelt gegenüber. Scheinbar hat man die 3 Jahre auch nicht dafür genützt, gemeinsam gescheiter zu werden

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/stveit/5335519/HCBSkandal_HCBHeu_Buergermeister-offen-fuer-Verb...