In Österreich verliert Geld schneller an Wert

Es gibt viele Gründe, die dafür herangezogen werden können, so auch die gestiegenen Butterpreise oder die Treibstoffpreise. Was allerdings generell die Inflation in Österreich beeinflusst, sind die Steuern und Gebühren, die einfach höher sind und wo der Staat ungeniert zugreift.

Dies wäre noch nicht so schlimm, allerdings gibt es seit Jahren praktisch keine Zinsen mehr, wären diese doch der Ausgleich für die Geldentwertung. So verlieren alle in Österreich praktisch täglich Geld und werden ärmer, zumal auch die Lohn- und Gehaltssteigerungen nicht Schriftt halten können. Alle verlieren also, außer die Republik selbst, die für ihre rund 300 Mrd. € an Schulden auch praktisch keine Zinsen mehr bezahlt.

Eine fatale Kombination, die sich damit in Österreich entwickelt: höhere Steuern beschleunigen die Geldentwertung, dafür zahlt der Staat praktisch keine Zinsen, zumindest für den Moment und neigt dazu weniger zu sparen. Reformen werden so auf die lange Bank geschoben.
Aber das Damoklesschwert wieder höherer Zinsen, zumindest mittel- und langfristig, wird dann massive Auswirkungen zeigen, auf die sich die Republik eigentlich schon längst vorbereiten müsste.

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