In vielen Dörfern fehlen Jobs und ein Nahversorger.

Gegen die Absiedlung und zur Attraktivitätssteigerung von Landgemeinden braucht es, neben dem angesprochenen Nahversorger und der Infrastruktur, vorallem auch Kinderbetreuung und Seniorenbetreuungseinrichtigung vor Ort. Zusätzlich sollten Jobs in der Region ein Leben in der Region ermöglichen.

In diesem Sinne wäre die geforderte Dezentralisierung von Bundes- und Landeseinrichtungen das richtige Signal, zumal die Digitalisierung hier für mehr Spielraum und effizientes Arbeiten am Land sorgen sollte.

Landesstellen in Kärnten, die hier jedenfalls einen Beitrag bringen könnten, wären die Datenverarbeitung, Umweltabteilung, Sozialabteilung usw. Denn im Sinne eines digitalen Angebotes könnten viele Verwaltungswege ohnehin online abgewickelt werden, sodass der physische Standort nicht mehr so wichtig wäre. Die Online-Angebote könnten vor Ort in den Gemeinden abgewickelt werden, sodass auch diese sich vermehrt als zentraler Dienstleister etablieren könnten.

Zum Abschluss noch ein wichtiges Angebot, das nicht vergessen werden darf: die öffentliche Mobilität neu definieren und leben. Ein breitgefächertes Angebot, das alle Gemeinden mit den Zentralräumen verknüpft und das mit entsprechender Frequenz angeboten wird, bleibt trotzdem ein Fundament, wenn Regionalentwicklung und Ortskernstärkung gelingen soll. Diese öffentliche Mobilität herzustellen, muss eine der vordringlichen Aufgaben der Politik in Kärnten sein. Investitionen schaffen vor Ort Arbeitsplätze und vernetzen das ganze Land!

https://kurier.at/wirtschaft/in-vielen-doerfern-fehlen-jobs-und-ein-nahversorger/293.840.709