Kärnten braucht eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik.

Es ist ein Einschnitt, wenn der Standort von Modine im Gailtal endgültig schließt, insbesondere für die betroffenen MitarbeiterInnen und der gesamten Region. „In dieser Situation ist auch schnellstens Hilfe vom Land gefragt, was eine Selbstverständlichkeit sein muss.“, stellt Gemeinderätin aus Hermagor und Obfrau von F.A.I.R. Marion Mitsche klar.

„Es muss aber auch politisch diskutiert werden, wieso es immer wieder gerade in Kärnten zu dieser strukturellen Abwanderung von Betrieben kommt. Das Land Kärnten agiert in wirtschaftlichen Dingen oft wie eine Feuerwehr, die erst zum Einsatz kommt, wenn es schon brennt. So können maximal die Folgen für den Einzelfall über Steuergeld gelindert werden.“, so Mitsche weiter.

„Kärnten braucht eine langfristige, nachhaltiger Regionalentwicklung und regionale Betriebsansiedlungen um die Standorte zu festigen und eine Abwanderung zu verhindern.“, schließt sich Stadtrat und Wirtschaftssprecher von F.A.I.R. Wolfgang Leitner an.

„Dafür muss aber die Politik in Kärnten den Fokus von  weg der Vergangenheitsbewältigung hin zur zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik legen“, so Leitner abschließend.
Einen Fokus bedarf es vor allem bei:
• der Sanierung und den Ausbau der Infrastruktur, sei es Straßen oder Breitband
• der Schaffung von modernen Wirtschafts- und Verwaltungsstrukturen,
wie den interkommunalen Wirtschaftsräumen
• gezielten  Initiativen im Tourismus- und Kulturbereich.
• weniger Bürokratie und Verwaltung,
• einem  Mehr an Bildung und Weiterbildung
• einer Beschleunigung von Förderprojekten, damit die Umsetzung neuer
Themenbereiche nicht im Sand der Bürokratie stecken bleibt.