Kärntenweites Glyphosat-Verbot hätte eine Signalwirkung über das Bundesland hinaus.

Nachdem die EU Kommission angekündigt hat, die Zulassung des von der WHO als wahrscheinlich krebserregend eingestuften Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat für 5 weitere Jahre zuzulassen, steigen immer mehr Bürger, NGO´s, Gemeinden aber auch wirtschaftstreibende, wie zuletzt der Spar-Vorstandsvorsitzende, auf die Barrikaden.

„Endlich ist das Thema Glyphosat-Verbot auch in der Kärntner Landesregierung angekommen.“, freut sich F.A.I.R. Obfrau Marion Mitsche. „Die Ankündigung, noch vor der Landtagswahl 2018 Möglichkeiten zu überprüfen das Gift in der Landwirtschaft, Straßenverkehr, Spielplätzen, Friedhöfen etc… nicht mehr zu verwenden, zeigt, dass sehr wohl eine Veränderung von unten nach oben möglich ist.“ so Marion Mitsche weiter. „Ich bin überzeugt, dass nun der öffentliche Druck groß genug ist, dass sich auch die ÖVP in dieser Frage bewegen muss.“

„Wir alle müssen natürlich genau darauf achten, dass es nicht nur bei einem leeren Versprechen bleibt, sondern der Ankündigung auch Taten folgen“, mahnt Mitsche dennoch zur Vorsicht.

„Immer mehr Kärntner Gemeinden verzichten schon auf die Verwendung von Glyphosat. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind es schon mehr als 539 der 2100 österreichischen Gemeinden, die sich einem frewilligen Verzicht des Pflanzengifts, im eigenen Wirkungsbereich, angeschlossen haben“, zeigt sich auch F.A.I.R. Klubobmann Thomas Winter-Holzinger aus Klagenfurt erfreut. Nachsatz: „Darunter befindet sich auch die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee“

„Jedenfalls hätte so ein Beschluss eine große Signalwirkung über das Bundesland Kärnten hinaus, und wäre eine direkte Aufforderung an die nächste Bundesregierung, sich dem Vorbild Kärnten anzuschließen“ so Marion Mitsche und Thomas Winter-Holzinger abschließend.


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