Lage im Görtschitztal: Leere Versprechungen der Rot-Grün-schwarzen Koalition.

Für die Bürgerinitiativen des Görtschitztales ist das Thema HCB nicht vom Tisch, im letzten November gaben sie weitere 3.500 Unterschriften mit einer Petition bei LH Kaiser ab, doch sie fühlen sich nicht mehr gehört, mehr als leere Versprechungen gibt es nicht.

„LH Peter Kaiser, Landesrat Rolf Holub und Landesrätin Beate Prettner unterschrieben eine Petition im Jahr 2015. Sie bestätigten mit ihrer Unterschrift, dass kein ausländischer Müll mehr im Görtschitztal verbrannt werden soll, die Deponie in Brückl entsorgt wird und die Einrichtung eines Kompentenzzentrums um für die Gesundheit der Menschen im Görtschitztal zu sorgen.“, erinnert F.A.I.R. Parteiobfrau Marion Mitsche an die Versprechen der Landesregierung.

Von diesen 3 zugesagten Punkten wurde nichts umgesetzt. Heute wird mehr ausländischer Müll im Görtschitztal verbrannt als vor dem HCB Skandal, die Deponie K20 wird nicht entsorgt sondern versiegelt, es gibt keine Garantie, dass hier nicht doch das Gift ins Grundwasser gelangt. Der Umgang mit den Deponien bereitet große Sorge, da sich nicht nur die Deponie K20 sondern auch, die Deponien K3, K4 und K5 in unmittelbarer Nähe der Gurk befinden und hier keine Versiegelung oder Entsorgung angedacht wird.
„Es ist zu befürchten, dass das Gift weiter in den Boden dringt und auch in das Grundwasser gelangt.“, so Mitsche weiter

Was der Umgang der Deponien im Görtschitztal bedeutet, lässt nichts Gutes für das Trinkwasser in Klagenfurt vermuten. Immer wieder werden Stimmen laut, dass das Trinkwasser von Klagenfurt gefährdet ist, Brunnen werden gesperrt.

„Das Gift muss endlich aus dem Tal hinaus, die Deponien gehören entsorgt, vorher kann das Görtschitztal nicht zur Ruhe kommen. Eine Versiegelung und eine weiter starke Müllverbrennung kann nicht der richtige Weg sein.“, so Mitsche abschließend.