Nur ein gemeinsames Gesundheitskonzept von Politik, Krankenkassen und Ärztekammer hat Zukunft!

Konzept der SPÖ wirkt wie Wahlkampfgeplänkel.

„Wie stehen die Krankenkassen und die Ärztekammer zu dem „neuen“ Konzept der SPÖ“ fragt sich FAIR Obfrau Marion Mitsche, und befürchtet, dass ein Alleingang schon von vornherein zum Scheitern verurteilt wäre. Die SPÖ propagiert, zumindest vordergründig, immer wieder Verwaltungs- sowie Hürdenabbau. „Wir haben bei den Krankenkassen ein undurchschaubares System, das sich seine eigenen Regeln gibt. Zum Beispiel,  beim Abrechnungssystem, dass unterschiedlich je Kasse und Bundesland ausfällt und zu Massenabfertigungen führt, damit der Arzt in Summe irgendwie davon leben kann.“ so Marion Mitsche. Ergebnis dieses Missstandes: unzumutbare Wartezeiten für Patientinnen und prekäre Arbeitsbedingungen für Allgemeinmediziner. „Patientenfreundlich wäre etwas anderes.“ stellt Marion Mitsche fest und mahnt ein, dass sich Politik, Krankenkassen und Ärztekammer endlich zusammensetzen sollten um ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten.

Dass ein Alleingang der Politik so nicht funktioniert, sehen wir seit Jahren in Kärnten beim regionalen Strukturplan für Gesundheit. Es wurden in Kärnten die Erstversorger Zentren bereits 2015 beschlossen. „Das Ergebnis schaut dürftig aus. 2 Jahre sind vergangen und es stellt sich die Frage, wo die Patienten die Auswirkungen dieses Konzeptes spüren.“ so Marion Mitsche abschließend.