Spittal: Budget 2018 bestätigt die Bedenken des Kelag Deals!

Dringend notwendige Investitionen, Altlasten aus der Vergangenheit, wie Kanal, Wasserversorgung und das Schulzentrum Ost, welches wichtig für die Zukunft unserer Kinder ist, verdrängen zukunftsweisende Projekte. Ebenso bestätigen die immer höher werdenden Erhaltungskosten für die Beleuchtung die Bedenken des fatalen Kelag-Deals, der damals so hoch gepriesen wurde.

„Man kann sich leicht ausrechnen, wie lange die 2 Mio Euro, welche die Stadtgemeinde durch den Kelag Deal erhalten hat, bei diesen Erhaltungskosten, reichen werden.“, so F.A.I.R. Gemeinderätin Nadja Seebacher und kritisiert, dass dadurch die Stadt bald vor neuen Geldproblemen stehen wird.

Auch sonst beinhaltet der Voranschlag 2018 der Stadtgemeinde Spittal keine rosigen Aussichten.

„Willkürliche Kürzungen bei den Ermessensaufgaben bei Sport-und Jugendförderung, Förderungen für soziale Vereine usw sind nicht zielführend“, stellt Seebacher fest. „ Die Kürzungen bringen keine wirklich großen Einsparungen für die Gemeinde, allerdings dramatische Einschnitte für die jeweiligen Vereine.“

„Der am wenigsten verständliche Punkt ist die, wie auch im mittelfristigen Finanzplan ersichtlich, immer weniger werdende Wirtschaftsförderung.“, so Seebacher weiter. Wer auch nur im Entferntesten mit unserer Heimatstadt zu tun hat, weiß, dass wir es bitter nötig hätten Gewerbebetriebe und Unternehmen anzusiedeln besonders wenn man sich die Leerstände in Spittal ansieht.
Ein sehr wichtiger und positiver Punkt im Voranschlag ist jedoch dass die Stadtgemeinde die Bildungszentren und die Kanalsanierungen endlich in Angriff nimmt. „Da diese Forderungen schon seit Jahren im Raum stehen und nun endlich in die Planung aufgenommen wurden, habe ich trotz der berechtigten Kritikpunkte diesem Budget zugestimmt.“ , so Nadja Seebacher.

„Ich sehe es aber für die Zukunft notwendig, dass in Spittal ein Budget Konsolidierungsprozess unter externer Beratung eingeleitet wird“, so Seebacher abschließend.