F.A.I.R. kritisiert Fällung der Bäume in Klagenfurt.

In Klagenfurt wurden schon wieder Bäume in der Stadt gefällt. Insgesamt 23 Stück. Vor allem am Stauderplatz ist das Ausmaß stark sichtbar. Auffallend ist, dass immer wieder „Pilzbefall“ als Grund angegeben wird.

„Für mich ist diese Argumentation nicht nachvollziehbar.“ so F.A.I.R. Klubobmann Thomas Winter-Holzinger. Seit 2015 werden in Klagenfurt vermehrt Bäume gefällt. Zunächst wurde dies von Grünen Stadtrat Frank Frey mit Einsparungen begründet und jetzt hört man immer wieder das Argument Pilzbefall.

„Bei dieser hohen Anzahl an Bäumen, welche unter Stadtrat Frank Frey angeblich so krank geworden sind, dass sie gefällt werden mussten, wäre dies sicher im Gemeinderat oder in Ausschüssen, unter Beiziehung von externen Beratern, intensiv diskutiert worden“, so Winter-Holzinger weiter. „Mir sind keine derartigen Debatten bekannt, deswegen werden wir in der nächsten Gemeinderatssitzung darauf drängen, dass ein umfassendes externes Gutachten über den Zustand der Klagenfurter Bäume erstellt wird, um unsere Klagenfurter Bäume zu schützen.“

„Es kann nicht sein, dass hier auch gesunde Bäume unter dem Deckmantel von Krankheitsbefall gefällt werden, um vielleicht Kosten einzusparen. Wenn es der Stadt so derartig an Geld mangelt, dass man sich schon an Bäumen vergreifen muss, dann sollte die Stadtregierung vielleicht die Forderung von F.A.I.R., bezüglich der Halbierung der Parteienförderung annehmen, und dafür die Bäume am Leben lassen.“ so Winter-Holzinger abschließend.